So wirst du zum Poker Profi

Alle Pokerbegriffe auf einen Blick

Poker BegriffeBeim Poker gibt es gewisse Spielarten und Spielzüge, welche dabei  Standard sind. Neben zahlreichen Strategien und Tricks, die man erlernen kann, gibt es allerdings auch viele Begriffe, die bei jeder Art des Pokerspiels verwendet werden. Gerade Neulinge sind wahrscheinlich schon damit beschäftigt, die Grundlagen des Pokerspiels zu erlernen. Dies nimmt bereits genug Zeit in Anspruch, die verschiedenen Fachbegriffe noch nicht mit eingerechnet. Und gerade weil es eine riesige Anzahl von Begriffen im Poker-Spiel gibt, ist Ratlosigkeit zu Beginn oft vorprogrammiert.

Damit du die wichtigsten Begriffe im Poker kennenlernst, werde ich im nachfolgenden Bericht auf die zahlreichen Begriffe eingehen, sie nennen und erklären. Dies ist für dich von Vorteil, da du einerseits die verschiedenen Poker Begriffe kennenlernst und andererseits im Spiel nicht überfordert bist, wenn verschiedene Fachwörter fallen. Als Hobbyspieler ist dies vielleicht nicht wirklich relevant, als Spieler in einem Tunier ist dies jedoch umso relevanter, denn dort spielt man in der Regel auch gegen Spieler, die oft schon mehr Erfahrung mit an den Tisch bringen als man selbst. Um von genau diesen Spielern ernst genommen zu werden, sollte man in der Lage sein, die gängisten Begriffe zu kennen und zu verstehen.

Action: Jede Aktion, die man am Pokertisch ausführt, wird als Action, also Handlung, bezeichnet. Darunter fällt z.B. ein Bet, ein Raise, ein Check oder auch ein Fold. Wird in einer Runde ein überdurchschnittlich hoher Pot ausgespielt, wird diese Runde als Action-Game bezeichnet.

All-in: Ein Spieler setzt alle Chips, die ihm noch zur Verfügung stehen.

American Airlines: Hierbei handelt es sich um zwei Asse, die als Hole Cards gespielt werden.

Angle: Next One im Pokerlexikon ist Angle. auch hier lässt sich einer der bekanntesten Poker Ausdrücke schnell erklären. Führt man einen Angle aus, verstößt der Move nicht unbedingt gegen die Regeln, ist jedoch alles andere als im Sinne des Fair Play Gedanken.

Bankroll: Beim Poker besitzt jeder Spieler einen Geldwert. Der Bankroll ist der dem Spieler zur Verfügung stehende Geldbetrag, mit dem man dann im Spiel arbeiten und gegebenenfalls auch Gewinnen kann.

Bet: Der Einsatz, den der jeweilige Spieler setzt und dadurch ins Spiel einbringt, wird im Pokerlexikon auch Bet, auf deutsch Wette, genannt.

Bet Odds: Bet Odds werden als Prozentangabe ausgedrückt und geben an, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Spieler die aktuelle Hand gewinnen kann.

Big Blind: Der Spieler, der sich zwei Plätze links vom Dealer befindet, muss den Big Blind setzen. Der Big Blind ist ein Einsatz und wird vor dem Kartenausteilen getätigt. Ersichtlich ist der Dealer und dementsprechend auch der Spieler, der den Big Blind machen muss, am D-Symbol.

Blank: Eine Karte, die keinen wirklichen Nutzen im Spiel besitzt, wird als Blank-Karte bezeichnet

Blinds: Es gibt 2 Arten von Blinds. Zum einen den Small Blind, zum anderen den Big Blind. Diese Begriffe sind in diesem Artikel extra erklärt. Im Allgemeinen sind Blinds Einsätze, welche von den zwei Spielern, deren Plätze links vom Dealer sind, erbracht werden müssen. Der Spieler direkt nach dem Dealer zahlt den Small Blind, während der Spieler, der sich zwei Plätze links vom Dealer befindet, für den Big Blind aufkommen muss.

Bluff: Beim Bluff besitzt man ein schwaches Blatt, bringt jedoch einen hohen Einsatz ins Spiel. Dabei versucht man durch das Vortäuschen einer guten Hand die Konkurrenten zum Aussteigen zu bewegen.

Board: Die Tischmitte, auf der alle Karten (Flop, Turn und River) der Community gelegt werden, wird laut Poker Lexikon als Board bezeichnet.

Boat: Hierbei handelt es sich lediglich um einen anderen Begriff für ein Full House.

Broadway: Die Straße, die man von der 10 bis zum Ass spielt, wird auch Broadway genannt.

Bullets: Besitzt man nicht ein Ass, sondern mehrere Asse, wird der Begriff Bullets gebraucht.

Bump: Wenn man seinen Einsatz erhöht, wird dieser Spielzug entweder als Raise oder als Bump bezeichnet.

Button: Der Button ist mit einem D gekennzeichnet und zeichnet den Dealer aus. Der Button wird nach jeder Runde im Uhrzeigersinn weitergegeben und zeigt dadurch immer den Dealer der aktuellen Runde an.

Call: Call bedeutet, dass man den Einsatz des Vorgängers mitgeht ohne zu erhöhen. Man setzt also genau gleich viel wie der Spieler, der in der aktuellen Runde einen Einsatz erbracht hat.

Cap: Ein Cap schreibt vor, wie viele Erhöhungen pro Einsatzrunde am Pokertisch erlaubt sind.

Check-Raise: Wenn ein Spieler ein Check-Raise ausführt, checkt er zunächst, um dann auf den Einsatz des Gegners ein Raise zu setzen.

Chop: Wenn der Pot unter den beiden Spielern aus verschiedenen Gründen aufgeteilt werden muss, spricht man von Chop oder Hacken.

Connectors: Damit bezeichnet aufsteigende Karten, als Beispiel 4 und 5

Dead Man’s Hand: Hält man zwei Achter und zwei Asse auf der Hand, redet man von der Dead Man´s Hand.

Dealer: Der Dealer ist der Kartengeber der aktuellen Spielrunde und wird durch einen D-Button gekennzeichnet.

Door Hand: Unter diesem Begriff versteht man die erste Karte, die in einer Stud-Runde aufgedeckt wird.

Draw: Wenn einem Spieler nur noch eine Karte fehlt, die zum Sieg führen kann, redet vom Draw. Hält der Spieler zum Beispiel eine 7 und eine 4 auf der Hand und die 4 bereits gelegten Community karten zeigen eine Ass, eine 5, eine 8 und eine 10, dann hat der Spieler einen Straight-Draw, sprich eine Chance darauf mit dem River eine Straße zu bekommen, da ihm nur noch eine 6 dafür fehlt.

Ducks: Wird auch mit als Deuces bezeichnet und sagt aus, dass man ein Zweierpaar auf der Hand hat.

Fish: Ist ein Spieler neu im Poker-Spiel und dadurch noch unerfahren, wird er als Fish bezeichnet.

Fixed Limit: Im Gegensatz zu Limits anderer Spieltypen, wird bei dieser Hold´em Variante in fest vorgegebenen Schritten gespielt, welche vor dem Spiel von den Spielern ausgemacht wurden.

Flat Call: Wenn man eine so gute Hand hat, dass man damit eigentlich ein Raise setzen müsste, jedoch nur den Einsatz des Konkurrenten callt, wird diese Aktion als Flat Call bezeichnet. Dieser Spielzug ist sinnvoll, da man seinen Gegenspielern damit das Gefühl gibt, keine sehr gute Hand zu haben.

Flop: Als Flop werden die ersten drei Community Cards, die gemeinsam aufgedeckt werden, bezeichnet.

Flush Draw: Wenn dem Spieler noch eine Karte fehlt, bis er einen Flush aufweisen kann, spricht man laut Poker Lexikon vom Flush Draw.

Fold: Steigt man aus einer Runde aus und wirft man seine Karten weg, redet man von einem Fold.

Freeroll: Ein Tunier, dass keine Kosten fordert, also Gratis ist, aber bei dem es dennoch Geldpreise zu gewinnen gibt, nennt man Freeroll.

Grinding: Wenn man längere Zeit mit einem niedrigen Risiko und einem entsprechend niedrigen Einsatz spielt, wird das Wort Grinding verwendet.

Guaranteed Prizepool: Hier garantiert der Pokeranbieter für das Tunier eine garantierte Gewinnsumme. Diese besteht entweder aus Geld oder aus Sachspreisen.

Heads Up: Wenn zwei Spieler gegeneinander spielen, redet man von Heads Up. Dies kann entweder aus einem fast abgeschlossenem Spiel resultieren oder aufgrund einer eigenen Tuniervariante so sein.

High Limit: Wenn in einem Spiel um hohe Einsätze gespielt wird, ist der Ausdruck High Limit zu verwenden.

Hole Cards: Jeder Spieler erhält zu Beginn der Runde zwei verdeckte Karten, die nur er einsehen kann. Diese Karten werden auch Hole Cards genannt.

Jackpot: Ein Jackpot ist ein zusätzlicher Preis.

Keep Them Honest: Wenn man einen Spieler vom Bluffen abhalten möchte, callt man seine Einsätze. Dann redet man vom Keep them honest

Key Hand: Während des Spiels, kann ein Blatt jemanden entweder zum Sieg oder zur Niederlage führen und die Hand, die hauptsächlich für den Erfolg / Misserfolg des Spielers verantwortlich war, wird Key Hand genannt.

Lead: Der Spieler, der den ersten Einsatz tätigt, wird auch der Lead-Spieler gennant.

Limp-in: Wenn man mitgeht, ohne jedoch seinen Einsatz zu erhöhen, redet man von Limp-in. Der Unterschied zum Call besteht darin, dass Limp-in nur vor dem Flop verwendet wird. Der Spieler geht hier also nur den Big Blind mit.

Maniac: Als einen Maniac wird jemand bezeichnet, der sehr viele Hände und mit sehr hohen Einsätzen spielt.

Muck: Am Ende jeder Runde kann der Spieler seine Karten öffentlich zeigen. Muck bedeutet, dass der Spieler genau dies nicht tut.

Monster: Besitzt man ein sehr gutes Blatt und hat eine sehr gute Chance, die Hand zu gewinnen, spricht man von einem Monster.

No Limit: In dieser Variante von Texas Hold´em kann jeder Spieler soviel einsetzen, wie er möchte ohne durch Limits beschränkt zu sein. Das einzige Limit besteht hier aus dem Bankroll des betreffenden Spielers.

Nuts: Besitzt einer der Spieler in der aktuellen Runde das bestmögliche Blatt, redet man von Nuts.

Offsuit: Erhält man zwei Hole Cards, die nicht die gleiche Farbe haben, z.B Karo 9 und Herz 8, spricht man von offsuited.

Open: Wenn man das erste Gebot abgibt und dadurch das Spiel eröffnet, redet man von Open.

Overcard: Der Spieler, der eine Karte besitzt, welche höher ist, als die höchste auf dem Tisch liegende Karte, besitzt eine Overcard.

Overpair: Ist ein Paar auf der Hand, dass einen höheren Wert hat, als die Karten, die auf dem Tisch liegen.

Pocket Cards: Dies ist eine andere Bezeichnung für Hole Cards, also die Karten, die man zu Beginn des Spiels bekommt und die nur für einen selbst sichtbar sind.

Pocket Pair: Das Paar, dass ein Spieler auf der Hand hält, wird auch Pocket Pair gennant.

Post: Die Spieler in der Runde, die keinen Blind zahlen müssen, können posten, also setzen.

Pot: Der Pot wird an den Gewinner der aktuellen Runde ausgschüttet und stellt den Geldbetrag dar, der in der Mitte des Tisches liegt.

Pot Limit: Bei dieser Variante von Hold´em darf der Spieler nur so viel setzen, wie sich derzeit im Pot befindet.

Prize pool: Das Tunierpreisgeld wird auch Prize Pool genannt und unter den Gewinnern aufgeteilt.

Rail: Die Kante oder die Abgrenzung des Bereichs in dem gepokert wird bzw. des Pokertisches, wird Rail genannt.

Railbird: Ein Aussenstehender, der mit ins Spiel einsteigt, wird auch Railbird genannt.

Raise: Wenn man seinen Einsatz erhöht, redet man von Raise.

Rake: Der Rake ist ein kleiner Geldbetrag, den der Pokerraum für die Teilnahme am Spiel verlangt.

Re-Raise: Wenn jemand seinen Einsatz erhöht und daraufhin ein weiterer Spieler den Einsatz des Spielers der erhöht hat noch einmal erhöht, redet man von einem Re-Raise.

Ring Game: Ring Game ist laut Poker Lexikon ein anderer Begriff für ein Re-Game.

River: Die Gemeinschaftskarte, die bei Hold´em die fünfte und letzte Karte darstellt.

Rock: Ein taktischer Spieler, der mit geringem Einsatz spielt und diesen nur dann erhöht, wenn er eine sehr gute Hand hat.

Rounders: Rounder sind Spieler, die mit Poker ihren Lebensunterhalt verdienen, zufällig trägt ein bekannter Poker-Film gleichzeitig den Namen dieses Wortes.

Rush: Ist einem das Glück hold und wenn man eine Glückssträhne besitzt, redet man von einem Rush.

Sandbagging: Auch wenn man ein gutes Blatt besitzt, kann man zurückhaltend spielen und nur callen oder um relativ geringe Beträge erhöhen, dann redet man von Sandbagging.

Scoop: Gewinnt man bei verschiednen Sun-Split Varianten den Pot, redet man von Scoop.

See: Schlicht und einfach bedeutet laut Poker Lexikon See, dass man mitgeht.

Semi Bluff: Im Gegensatz zum regulären Bluff, besitzt man hier ein passables Blatt und man könnte sich so den Pot holen.

Set: Hält man ein Paar in der Hand und trifft den Drilling, redet man laut Poker Lexikon von einem Set.

Showdown: Das ist der spannende Moment, in dem die Karten der Kontrahenten offengelegt werden.

Sit’n’Go: Wenn sich die benötigte Spieleranzahl am Tisch befindet, startet das Tunier. Hier gibt es keine festen Zeiten oder ähnliches, lediglich von der Anzahl der Spieler, die sich angemeldet haben, ist der Beginn abhängig.

Slow Play: Auch wenn ein Spieler ein gutes Blatt besitzt, dennoch aber eher smooth spielt und erst abwartet, was die anderen Spieler setzen. Hier redet man von Slow Play. Oftmals folgt beim Slow Play die Erhöhung des Einsatzes.

Small Blind: Dies ist der kleinere Bruder des Big Blinds, also ein Einsatz zu Beginn. Der Small Blind muss die Hälfe des Big Blinds darstellen.

Speed Tournament: Eine Spielvariante, bei der es Zeitvorgaben gibt, welche die Handlungszeit symbolisieren. Das Tunier läuft meist sehr schnell ab.

Split Pot: Ein Split Pot entsteht, wenn die Hände beider Spieler gleich gut sind. Dabei wird der Pot fair unter den Spielern aufgeteilt.

Stack: Der Stack ist der Stapel an Chips, die ein Spieler besitzt und in der Regel vor sich liegen hat. Beim Online Poker steht der Stack als Zahl meist unter dem Benutzernamen.

Straight Draw: Die Karte, die dem Spieler nur noch bis zum Draw fehlt, wird Straight Draw genannt.

Suited: Sind Karten von gleicher Farbe, redet man hier von Suited.

Thirty Miles: Ein 10er-Drilling wird auch als Thirty Miles bezeichnet.

Tight: Ein Spieler, der gute Karten spielt, jedoch nicht auf Risiko aus ist, wird auch Tight genannt.

Tilt: Verliert ein Spieler in der vorherigen Runde, spielt jedoch in der aktuellen Runde übermässig aggressiv, wird dieser Tilt genannt.

Tournament / Turniere: Man entrichtet seine Teilnahmegebühr und eventuell zusätzlich eine Anmeldegebühr, um dann am Tunier teilnehmen zu können.

Turbo Tournament: Hier steigt die Höhe der Blinds schneller als in den anderen Tuniervarianten.

Turn: Die vierte Gemeinschaftskarte, die aufgedeckt wird, kennt man auch unter dem Begriff Turn.

Walking Sticks: Hat man ein Paar Siebener als Hole Cards, werden diese als Walking Sticks bezeichnet.

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