So wirst du zum Poker Profi

Anzeichen für schlechte Poker-Gegner

Bis du die Gegner am Tisch als schlecht oder gut identifiziert hast, muss es nicht ewige Zeit dauern. Keiner muss erst aus hunderten gemeinsamen Sessions die Bilanz ziehen, bis schlechte Spieler herausgefunden werden. Einige Indizien für die schlechten Spieler sind allgemeingültig. Es gibt manche Verhaltensweisen, welche die guten Spieler auf keinen Fall an den Tag legen würden. Gerade schlechte Spieler und einfache Tische sind dann ein leicht verdientes Geld. Bevor du dich an einen Tisch setzt, solltest du am besten gleich die einfachen Tische erkennen. Das gute Spiel kann sich dann bei Poker langfristig auszahlen.

1. Handeln, ohne an der Reihe zu sein

Spieler sind schlecht, wenn sie ihre Blinds posten oder wenn sie `out of position` handeln. Oft verstehen Neulinge nicht viel von dem Spiel oder die Spieler sind unkonzentriert. Beide Fälle haben das gleiche Ergebnis. Im Poker ist Position ein wichtiges Konzept und wird zu früh gehandelt, werden wichtige Informationen preisgegeben. Das gleiche gilt für alle Spieler, welche die Regeln nicht kennen oder wenn sie überrascht sind, dass der Drilling über Two-Pair steht. Manche „Füchse“ tun so, als würden die Regeln nicht gekannt. Wird dieser billige Trick versucht, wird oft grottig gespielt.

2. Immer wieder limpen

Einige Spieler gehen vor dem Flop nur Big-Blind mit und hier wurde im Poker das wichtige Konzept von der Aggression nicht begriffen. Im Allgemeinen wird eine stärkere Hand zum Mitgehen wie zum Erhöhen benötigt, denn schließlich kann es bei dem Erhöhen auch sein, dass die Gegner rausgehen und es auf eine eigene Hand dann nicht mehr ankommt. Indem Spieler limpen, versäumen sie, dass die Spieler hinter sich eliminiert werden und der Pot wird nicht gemästet. Sehr oft wird eine mittelmäßige Hand indiziert, weil auch schlechte Spieler mit den Top-Händen erhöhen oder setzen. Durch Erhöhungen lassen sich die Dauerlimper einfach isolieren und dann ausspielen.

3. Zu häufiges Bluffen

Durch Bluffen kann im Poker theoretisch mit jeder Hand gewonnen werden. Bei manchen Situationen ist der Bluff jedoch auch fehl am Platz. Dies ist der Fall, wenn noch viele Spieler nach einem an der Reihe sind oder wenn es in der Runde für starke Hände klare Anzeichen gibt. Gemeint sind damit beispielsweise Re-Raises und Raises. Du solltest Spieler im Auge behalten, die oft beim Bluffen erwischt wurden dann nicht mal halbwegs gute Hände hatten.

4. Viele Flops sehen und es kommt oft zu dem Showdown

Für zu loose bzw. schlechte Spieler gibt es klare Indizien und diese sind viele Flops mit vielen Spielern. Zudem sind klare Indizien häufige Showdowns mit deutlich zu vielen Spielern in der Hand. Somit spielen die Gegner mit schlechten Händen und dies auch zu oft. Du kannst hier in der Regel relativ einfach mit tight-aggressivem Spiel die Chips abräumen.

5. Keine emotionale Kontrolle

Dafür, dass Gegner die emotionale Kontrolle verloren haben, gibt es klare Indizien. Diese Indizien sind das konstante Gejammer, die verbale Aggression und das ständige laute Fluchen. Dies ist im Poker fatal, denn das Spiel bestraft Emotionalität. Nur durch kaltes, rationales Denken können die Wahrscheinlichkeiten gebändigt werden.

6. Die falschen Wetthöhen

Das Konzept der Pot-Odds verstehen die schlechten Spieler nicht mal im Ansatz. In riesige Pots werden verschwinden geringe Beträge gewettet und bei kleinen wird viel zu viel gesetzt. Du kannst daran erkennen, dass die Spieler keine Anstrengungen machen, dass die Wahrscheinlichkeiten in das Verhältnis zu der jeweiligen Investition gesetzt werden.

7. Bluffs werden stolz gezeigt

Die schlechten Spieler haben über die Informationen keine Kontrolle, welche preisgegeben werden. Die Bluffs werden nicht gezielt gezeigt, um sich beispielsweise ein looses Image zu verschaffen. Nein, die gelungen Bluffs werden hier nur aus Angabe gezeigt und damit sind die Spieler irgendwann auch lesbar wie ein offenes Buch.

8. Nach einem Fold wollen sie sehen, was noch gekommen wäre

Das so genannte `rabbit hunting` ist der absolute Klassiker. Nach dem Fold möchten die schlechten Spieler noch sehen, was auf dem Board dann gekommen wäre. Dieser Denkansatz ist völlig falsch. Es kommt schließlich nur darauf an, dass im Moment des Aufgebens aus der psychologischen und stochastischen Sicht eine richtige Entscheidung getroffen wurde.

9. Sie stehen auf „suited“

Natürlich können Startkarten, welche die gleiche Farbe haben, zu dem Flush werden. Die Anfänger überschätzen dies jedoch meist maßlos. Die beiden Karten haben nur die Chance von etwas über sechs Prozent zu dem Flush. Schlechte Hände wie beispielsweise 96 werden nicht automatisch spielbar.

10. Die Hände werden unnötigerweise gezeigt

Bei Poker handelt es sich um ein Spiel der unvollständigen Informationen. Es ist umso schlechter, je mehr dem Gegner preisgegeben wird. Besonders gilt dies für die Hände, die oft unnötigerweise nach dem verlorenen oder gewonnenen Pot gezeigt werden. Die schlechten Spieler machen sich dies oft zur Angewohnheit und so wird der Spielstil preisgegeben. Dies ist ein riesiger Fehler.

PS: Unter https://www.sportwette.net/poker/ kannst du einige Pokeranbieter finden, bei denen unter anderem schlechte Gegner auf dich antreffen können. 😉