Poker-Ratgeber.de Poker Ratgeber Poker Ratgeber: Hier kannst du das Poker spielen lernen!

Die größten Fehler von Noobs, die im Poker gemacht werden

Wütende FrauAnfänger haben es beim Poker oft schwer. Sie wissen, dass das Spiel komplex ist und dass man unter Umständen hohe Verluste dabei machen kann. Ebenso ist ihnen aber auch bewusst, dass ein Sieg beim Poker immer mit einer gewissen Risikobereitschaft verbunden ist – wer keine Risiken eingeht, kann beim Poker kaum gewinnen.

Aus diesem widersprüchlichen Wissen heraus leiten Anfänger beim Poker oft ab, dass sie Risiken eingehen sollten, weil sie sonst von vornherein nur verlieren können. Daher gehen sie oft zu hohe Risiken ein und machen aus diesem Grund gleich Verluste. Wie aber kann man als Anfänger beim Poker die bekannten Fehlerquellen umschiffen und ohne zu hohe Verluste aus dem Spiel herausgehen?

Häufig vorkommende Anfängerfehler beim Poker

Anfänger machen in einem Spiel wie Poker immer etwas häufiger Fehler als geübte Spieler. Einige Fehler gibt es auch, die fast nur Anfängern im Poker unterlaufen. Dabei kommt es nicht darauf an, auf welcher Plattform man Poker spielt, obwohl manche Fehler auf Grund der Nervosität beim Spiel in Gesellschaft eher gemacht werden. Über diverse Portale im Internet kann man sich etwa bei www.fussballwetten.info informieren.

1. Farben nicht beachten

Oft machen Anfänger den Fehler, dass sie sich bei vielen verschiedenen Farben auf ihrer Hand nicht an die Regel erinnern, dass man in vielen Fällen nur eine Farbe gebrauchen kann. Dabei ist es sehr wichtig, dass man bei den meisten Konstellationen nur eine Farbe spielen kann. Das muss man unbedingt im Hinterkopf behalten, wenn man sich seine Chancen auf den Sieg ausrechnet. Sonst fühlt man sich zu sicher, wenn man eigentlich keine guten Karten hat.

2. Zu hohe Einsätze

Wer sich zu sicher fühlt oder einfach bei den großen Jungs mitspielen möchte, geht oft sehr hohe Risiken ein und setzt mehr Geld, als das Portemonnaie verkraften kann. Hier ist es hilfreich, sich eine Spielgruppe zu suchen, die ungefähr genauso viel wie man selbst setzen möchte und kann. Ebenso ist es ratsam, auch wenn man seine Spielgesellschaft schon angepasst hat, dass man sich ein persönliches Limit setzt, wie viel man maximal in einer Runde oder an einem Abend setzt.

3. Sich von den Emotionen mitreißen lassen

Emotionen haben immer dort keinen Platz, wo es ums Geld geht. Das ist beim Poker in der Regel der Fall. Und auch wenn man nicht um Geld spielt, spielt man beim Poker für gewöhnlich mit einem kühlen Kopf besser. Auch wenn man also gerade schlecht gelaunt ist, sollte man das Spiel nicht als Ventil nutzen, und ebenso sollte man nie versuchen, einen Verlust durch einen besonders hohen und riskanten Einsatz schnell wieder hereinzuholen.

4. Pot Odds

Mit Hilfe der Pot Odds kann man einschätzen, wie gut die eigene Hand ist und wie wahrscheinlich es folglich ist, dass man etwas aus dem Topf mitnimmt. Viele Anfänger im Poker kennen dieses Konzept aber nicht oder wissen einfach nicht, wie man es anwenden kann. Diese Rechnung führt aber jetzt zu weit – in speziell darauf bezogenen Artikeln kann man sich näher über Pot Odds und ihre Berechnung informieren.

5. Karten verwechseln

Schnell ist es bei einem Kartenspiel einmal passiert, dass man nicht richtig hinschaut und etwa ein Karo auf den ersten Blick für ein Herz hält. Daraufhin passt man natürlich seine Strategie an den Fall an, dass man zwei oder mehr Herz-Karten auf der Hand hat. Das ist aber in diesem Falle nicht korrekt. Diese Verwechslung kann man von vornherein vermeiden, indem man sich die Karten genau anschaut. Noch leichter geht es, wenn man beim Online-Poker das Kartendeck vierfarbig darstellen lässt.

6. Redeweise der Pokerspieler

Ein Fehler, der sich auf die Sprechweise bezieht, wird nur am physischen Pokertisch in Gesellschaft gemacht. Hier kommt es oft vor, dass ein Anfänger sagt, er wolle mitgehen und erhöhen. Für den Spielmaster zählt aber nur, dass man mitgeht – die zweite Aussage wird den Regeln entsprechend nicht mehr beachtet. Wichtig ist beim Erhöhen auch, dass man den Betrag nennt, um den man erhöhen möchte.

7. Sich Strategien abschauen

Oft kommt es vor, dass jemand, der wenig Ahnung von Poker hat, einfach die Spielweise eines anderen Spielers imitieren möchte. Dabei ist es unerheblich, ob dieser Spieler mit am Tisch sitzt oder ob man sich von einer anderen Runde, möglicherweise sogar von Profis, etwas gemerkt hat. Die Entscheidungen, die jemand beim Poker trifft, werden allerdings nicht erklärt und hängen immer von den Umständen ab. Ohne Hintergrundwissen zur Spielsituation und ein Verständnis von Poker bringt es nichts, sich das Spiel anderer anzuschauen.

8. Nicht lernen

Wer nicht lernt, der verbessert sich nicht – so ist es mit allem. Dabei muss man beim Poker aber nicht so wie in der Schule lernen, dass man alles paukt und es am Ende möglicherweise nicht anwenden kann. Beim Poker zählt vielmehr die Anwendungskompetenz. Wenn man sich also ein Pokerspiel besserer Spieler ansieht, sollte man immer genau auf ihre Taktik achten. Besonders hilfreich ist das, wenn man auch die Karten auf ihrer Hand kennt und somit direkt Tipps für sein eigenes Spiel ableiten kann. Ebenso kann es helfen, sich im Internet über Taktiken und Tipps für Poker zu informieren. Das hilft später nicht zuletzt dabei, die Gegner besser einschätzen zu können, und verbessert auf diese Weise das eigene Spiel ungemein.

9. Irrationalität

Poker ist im Grunde genommen immer noch ein Glücksspiel. Daher kommt es vor, dass man einmal gewinnt und ein anderes Mal verliert, ohne dass es dafür zwingend einen objektiven Grund gibt. Daher bringt es nichts, dem Schicksal die Schuld zu geben, wenn man einmal verliert. Vielmehr sollte man die Gründe dafür bei sich selbst suchen und seine Spielweise anpassen. Bei neutraler Spielweise gleicht sich das Glück aus – wer aber gut spielt, wird häufiger einmal gewinnen, und wer schlecht spielt, wird häufiger verlieren.

10. Die eigenen Karten überbewerten

Wie Anfänger sich häufig selbst überschätzen, überschätzen sie auch oft ihre Karten, wenn endlich einmal ein einigermaßen gutes Blatt dabei ist. Das kommt besonders häufig vor, wenn jemand Karten gleicher Farbe auf der Hand hat. Diese nennt man im Pokerjargon suited. Relevanter ist zunächst, ob man allgemein hohe Karten auf der Hand hat und ob sich darunter möglicherweise ein Pärchen findet. Erst dann kann man nach der Farbe der Karten schauen. Niedrige gleichfarbige Karten bedeuten immer noch eine niedrige Gewinnchance.

Fehler vermeiden

Wenn man sich über die möglichen Fehler im Klaren ist, hat man quasi schon das Handwerkszeug in der Hand, sie zu vermeiden. Das ist besonders bei Anfängerfehlern nicht schwierig, die man schließlich mit etwas Spielkenntnis schon bald nicht mehr macht. Einige Tipps helfen dabei, diese Fehler schon frühzeitig zu umschiffen.

Tipps zur Fehlervermeidung

So sollte man beim Poker immer aufmerksam sein. Ob es darum geht, sich die eigenen Karten wirklich gründlich anzusehen, oder darum, aus der Spielweise der Konkurrenten Rückschlüsse auf ihre Hand zu ziehen, Aufmerksamkeit verhilft beim Poker in vielen Fällen zum Erfolg. Ebenso muss man die Ruhe bewahren und seine Chancen immer realistisch einschätzen. Dazu gehört auch, dass man sich nicht von einem Verlust aus der Ruhe bringen lässt und versucht, durch ein riskantes Manöver das Geld wieder hereinzuholen. Zudem sollte man immer vorsichtig spielen, damit man nicht schon früh am Abend pleite ist. Hierbei ist auch wichtig, dass man erst gar nicht überhöhte Einsätze macht und sich am besten von vornherein ein festes Limit setzt.

Bewerte diesen Artikel
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Bis jetzt keine Bewertung
Loading...
Kategorie: Poker