So wirst du zum Poker Profi

Mit der Wahrscheinlichkeitsberechnung im Poker zum Erfolg

Für viele ist es ein Traum, den sie sich gerne erfüllen möchten: Hohe Gewinne im Poker-Spiel zu erlangen. Damit dies nicht nur ein Traum bleibt, lohnt es sich die Poker Wahrscheinlichkeiten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Schon heute nutzen viele Poker Profis die Wahrscheinlichkeitsberechnung und integrieren diese in den Spielablauf. So lassen sich anhand von Berechnungen die einzelnen Züge präzisieren. Hier steckt weder ein Wunder noch ein Trick dahinter, die Wahrscheinlichkeitsberechnung basiert auf simpler Mathematik. Wer sich näher mit diesem Effekt beschäftigt merkt schnell, dass diese Berechnung strategisch für jeden Spieler individuell angepasst werden muss. Es gibt viele Pokerspieler, die auch ohne die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten spielen möchten, doch mit ihrer Hilfe lässt sich das Streben nach hohen Gewinnen in einigen Fällen vereinfachen.

Starke Poker Strategien für Einsteiger und Experten

Vor allem Spieler, die bereits die Regeln des klassischen Texas Hold’em Poker verinnerlicht haben, sollten erst an dieser Stelle den Weg der Wahrscheinlichkeitsberechnungen antreten. Es ist von großer Bedeutung, die Basis-Regeln des Spieles zu kennen und zu verstehen. Vor allem Einsteiger stellen immer wieder fest, dass Sie hinter Profispielern zurückbleiben. Dabei lassen sich Wahrscheinlichkeiten im Texas Hold’em Poker tatsächlich berechnen. Ein Fachwort für diesen Faktor sind die sogenannten „Poker Permanenzen“. Die „Texas Hold’em Poker Poker Permanenzen“ sorgen dafür, dass die gegnerischen Hände besser eingeschätzt werden können und die eigenen Züge strategischer ausfallen. Wer die Wahrscheinlichkeiten in der Berechnung von Poker einsetzen möchte, der merkt, dass sich mit dieser die Chancen kalkulieren lassen, eine definierte Kartenkombination zu erlangen. Du möchtest wissen, wie du Entscheidungen über den Check, Call oder Raise treffen kannst? Dafür benötigst du die Odds/Outs-Berechnungen. Damit du zum Schluss jedoch nicht am Pokerturnier mit Stift, Block und Taschenrechner vor deinen staunenden Mitspielern sitzt, lohnt es sich vereinfachte Berechnungsformeln anzuwenden, die du auch im Kopf, in sekundenschnelle lösen kannst. Solche Formeln helfen dir dabei, dass Spiel für dich zu entscheiden. Doch zunächst zu den grundlegenden Details: Was sind Outs/Odds & Pot Odds?

Achte auf deine Starthand

Wenn du diese Einleitung liest, solltest du bereits etwas Erfahrung mit Texas Hold’em Poker gesammelt haben und die Spielregeln kennen. Andernfalls wird es dir schwerfallen, diese Möglichkeiten im Spiel anwenden zu können. Mit etwas Erfahrung und Glück an deiner Seite, gelingt es dir jedoch auch als Einsteiger mit Spielkentniss, Texas Hold’em Poker vollkommen neu erleben zu können. Die Pokerhand wird von Anbeginn ausgegeben, dies sind die zwei Startkarten, die du bei Spielbeginn erhältst. Jetzt reicht eine einfache Berechnung anhand der vorliegenden Karten, Spieler und Möglichkeiten aus, die besagt, dass im Prinzip 1.326 unterschiedliche Kombinationen und damit Kartenhände bei Ausgabe möglich sind.

Was zunächst nach einer hohen Zahl klingt, sollte dich nicht unnötig belasten. Eine Ass-König-Kombo vor dem Flop, in verschiedenen Farben, bedeuten das Gleiche. Alleine aus diesem Grund reduziert sich die Anzahl der möglichen Kartenpaare daher auf 136 Kombinationen beim Start mit der Pokerhand. Innerhalb der 136 Karten befinden sich zudem 78 Kombinationen in gleicher Farbe, 78 in ungleicher sowie 13 Paare. Mit der Anwendung der Wahrscheinlichkeitsberechung bei der Verteilung der Startkarten lässt sich bereits erfassen, ob ein Weiterspielen als lohnenswert angesehen werden sollte oder ob ein Ausstieg empfehlenswert ist. Als Beispiel: Gleichfarbige Karten werden mit 23,53 Prozent ausgeteilt, ungleichfarbige Karten mit einer Wahrscheinlichkeit von 70,59 Prozent. Damen werden mit 2,56 Prozent Wahrscheinlichkeit ausgespielt, Asse oder Könige liegen bei 0,90 Prozent.

So weißt du immer wie deine Karten liegen

Dabei geht es nicht immer darum, die gewünschte Karte zu erwischen. Überlege dir, dass auch eine Karte die du nicht erhältst von Vorteil sein kann. Bei manchen Zügen empfiehlt es sich sogar, gewisse Karten nicht zu erhalten. Auch hierfür existiert eine Wahrscheinlichkeitsberechnung, mit der du es schaffst herauszufinden, wie „deine Karten liegen“. Wenn du beispielsweise weißt, wie hoch oder niedrig die Wahrscheinlichkeit ausfällt, eine bestimmte Karte nicht zu treffen, kannst du dein Blatt besser einschätzen und auch einen Umkehrschluss ziehen, zu verstehen welche Karte du stattdessen viel eher erhalten könntest. Dieser Schachzug lässt sich perfekt in deine Poker-Strategie integrieren. Es ist daher nicht uninteressant zu wissen, dass die Chance, kein einziges Mal bei 100 Händen Asse oder Könige zu treffen, bei starken 40,29 Prozent liegt. Die Wahrscheinlichkeit, vier Mal oder öfter Asse und Könige bei 100 Händen zu treffen liegt dagegen bei gerade einmal 1,32 Prozent. Die Tatsache, bei 100 Händen kein einziges Paar zu treffen, besitzt sogar eine Wahrscheinlichkeit von 0,23 Prozent. Die Pokerwahrscheinlichkeiten vor der ersten Setzrunde zu kennen, bieten dir einen enormen Vorteil. Doch es ist ebenfalls wichtig, die Wahrscheinlichkeiten zu berechnen, die sich um definierte Kombinationen auf dem Flop drehen.

Zahlreiche Flop-Kombinationen lassen sich im Vorfeld berechnen

Weniger als Spielentscheidungen in den ersten Setzrunden, sind es die Entscheidungen in späteren Spielrunden, die den Ausgang beeinflussen können. Manchmal sind es die letzten Züge, die zu fatalen Ergebnissen führen. Daher lohnt es sich für dich zudem, die Wahrscheinlichkeiten zu kennen, die mit der Berechnung von Flop-Kombinationen einhergehen. So wirst du Schritt für Schritt zum Profi-Spieler, der die Züge seiner Gegner bereits im Vorfeld besser einschätzen kann. Allerdings existieren zu jeder möglichen Starthand, sage und schreibe bis zu 19.600 Flop-Kombinationen. Möglich ist auch hier, die Wahrscheinlichkeit zu Rate zu ziehen. Karo-Ass & Herz-König, gelten als ungepaarte Karten. Wenn du beispielsweise diese Kombination bereits in deiner Starthand besitzt, kannst du davon ausgehen, dass du zu 11,76 Prozent die Wahrscheinlichkeit besitzt ein Set/Drilling oder besseren Flop zu erhalten. Keine schlechte Ausgangslange, sollte man meinen. Allerdings liegt die Wahrscheinlichkeit bei verschwindend geringen 0,22 Prozent auf einen Quad auf dem Flop. Du hast zwei gleichfarbige Karten und hoffst auf einen Flush oder sogar einen Flush-Draw? Auch an dieser Stelle hilft dir wieder einmal die Berechnung der Wahrscheinlichkeit im Pokerspiel weiter. Einen Flush-Draw erhältst du in diesem Fall schon bei 10,94 Prozent. Einen Flush allerdings nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,84 Prozent, erstaunlich oder? Du möchtest eine Straße mit einer Herz-Neun und Karo-Acht realisieren? Mit 26 Prozent Wahrscheinlichkeit erhältst du in solch einer Situation einen Straight-Draw (Gutshot). Ganz anders sehen All-In Situationen aus.

Die Wahrscheinlichkeit bei einem All-In auf Sieg und Niederlage

Wenn beide Spieler nichts mehr zu verlieren haben, überschlagen sich nicht selten die Ereignisse. Nun gehen die Spieler All-In und hoffen oder wissen, im besten Falle, dass sie gewinnen werden. Sicherlich kennst du diese Situation bereits und möchtest aus dieser als Gewinner hervorgehen, doch dass ist gar nicht so einfach. Die Wahrscheinlichkeiten eines potenziellen Gewinnes in solch einer Situation, könnten nicht breitgefächerter ausfallen. Zwischen 95 und 5 Prozent bilden sich die Wahrscheinlichkeiten eines möglichen Gewinns ab. Die Chance, also Wahrscheinlichkeit, ein Paar gegen eine niedrigere und eine gleichrangige Karte zu erhalten, liegt immerhin bei 81 Prozent bis 95 Prozent. Die Situation zu erhalten, ein Paar gegen Zwei höhere Karten vorzufinden, liegt dagegen bereits bei 46 Prozent bis 57 Prozent. Hohe und niedrige Karten gegen zwei Karten dazwischen zu erhalten, besitzt eine Wahrscheinlichkeit von 51 Prozent bis 63 Prozent. Du siehst also, hier liegen der Erfolg und die Niederlage dicht nebeneinander. Es lohnt sich trotzdem die einzelnen Möglichkeiten gegeneinander abzuschätzen und die eigenen Berechnungen für den möglichen Erfolg beim Poker zu nutzen.

Mit Outs das eigene Blatt verbessern

Als Outs werden die Karten bezeichnet, die dem eigenen Blatt eine Verbesserung bieten. Welche Karten für dein Blatt in Frage kommen solltest du anhand dessen ableiten, welche verdeckten Karten noch übrig sind und welche tatsächlich noch dazu beitragen können, deine Hand zu verbessern.

Gehen wir davon aus, du hältst eine Kombination aus Herz-Acht und Herz-König in der Hand. Herz-Dame und Herz-Sechs sowie Kreuz-Drei erfolgen auf den Flop. Wenn beispielsweise noch 47 Karten verdeckt auf dem Tisch liegen, neun jedoch eine Verbesserung bieten, sollten nun insgesamt 38 Karten im besten Falle nicht in deine Hand wandern. Die neun Karten, die dir eine Verbesserung bieten, werden als Outs bezeichnet. In diesem Beispiel würdest du mit den neun Outs, deine Gewinn-Kombo vervollständigen. Das ganze lässt sich statistisch an einer einfachen Formel ableiten. Die Formel würde in diesem Fall 38 / 9 = 4,22 lauten, denn die Wahrscheinlichkeit liegt bei eins zu 4,22, beim Turn einen Flush zu erhalten. Bei knapp jedem fünften Mal, liesse sich daher das eigene Blatt verbessern. Bei all diesen Berechnungen sind allerdings die Einsätze der Pots noch nicht mit einbezogen. Mit Pot Odds lässt sich berechnen, ob es sich lohnt hohe Einsätze zu investieren um einen Gewinn davon zutragen oder ob die Chance eher gering ausfällt, einen Sieg zu erlangen und wenn, nur einen minimalen Ertrag zu erhalten.

Im Verhältnis zur zahlenden Summe, sollte die Wahrscheinlichkeit ebenso hoch ausfallen, andernfalls lohnt sich die „Investition“ in den Pot kaum. Die Pot Odds tragen dazu bei, die jeweiligen Einzahlungen in den Pot anhand von Wahrscheinlichkeiten und Zügen zu berechnen. Es erweist sich daher im Vorfeld als lohnenswert, nicht nur festzulegen wie weit der eigene Einsatz gehen soll, sondern ob generell es sich in diesem Fall um einen lohnenswerten Einsatz in Bezug auf das eigene Risiko und die Wahrscheinlichkeit von möglichen Zügen handelt. Richtig angewendet kann auch diese Berechnung dazu führen, dass du hohe Gewinne einfährst und die Wahrscheinlichkeit für dich nutzt.

Die Anwendung der Berechnung von Wahrscheinlichkeiten in Bezug auf die eigene Strategie im Poker-Spiel

Kaum ein Profi schafft es, sämtliche Berechnungen der Wahrscheinlichkeit im Kopf zu behalten. Doch es lohnt sich, die Basis der Möglichkeiten zu betrachten, denn so können in manchen Situationen neue Wege gefunden werden, um das Spiel in die entscheidende Richtung zu lenken. Du musst also kein Mathe-Genie sein, um diese Berechnungen in deine Strategie beim nächsten Pokerspiel einfließen zu lassen. Stattdessen empfiehlt es sich die einzelnen Wahrscheinlichkeiten gegenüber zu stellen und auch nach dem Spiel bestimmte Spielfolgen im Kopf durchzugehen, um Fehler oder offensichtliche Ergebnisse möglicher Wahrscheinlichkeitsberechnungen zu erkennen. Auf diese Weise findest du zum Schluss außerdem deinen ganz persönlichen Weg, um im Poker-Spiel Erfolge zu feiern. Mit der Anwendung der passenden Strategie, wirst du Schritt für Schritt zum Profi-Spieler, die Wahrscheinlichkeitsberechnung wird dir dabei helfen.

PS: Auf Serioes.org findest du komplette Auflistungen von Poker Wahrscheinlichkeiten