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Poker Varianten: Jede gängige Variante von Poker leicht erklärt!

Poker VariantenDas heutige Pokerspiel, bei dem sich über die Zeit einige Poker Varianten herausgebildet haben, wurde erstmals 1829 von französischen Siedlern nach New Orleans Amerika gebracht. Zu der damaligen Zeit wurde anscheinend mit einem Paket von 20 Karten von vier Spielern gespielt.

Von New Orleans verbreitete sich das Spiel über die Mississippi-Dampfschiffe über den ganzen Osten aus. Bereits 1834 warnte man vor diesem Spiel, da es ein Schummelspiel sei und viele Menschen ihr Vermögen verwetteten. Im 19. Jahrhundert, während des Goldrausches, verbreitete es sich auch über den ganzen Westen des Staates aus und wurde anschließend einheitlich mit 52 Karten gespielt.

In diesem Beitrag möchten wir euch einen Einblick in die verschiedenen Poker Varianten geben und zeigen, welche verschiedenen Spielmöglichkeiten es gibt. Poker hat viele verschiedene Spielarten und bietet für jeden Kartenspieler ausreichend Vielfalt.

Poker gehört heute zu einem der beliebtesten Kartenspiele sowohl online als auch offline. Turniere mit mehreren Millionen Wetteinsätzen von Profis wurden bestritten und es gewinnt immer mehr an Beliebtheit.

Begriffe im Poker

Hier möchten wir kurz ein paar gängige Begriffe in den Poker Varianten klären, da es für den Laien sonst etwas verwirrend werden kann. Da der Ursprung hauptsächlich aus dem Amerikanischen springt, sind die meisten Begriffe ebenso in der englischen Sprache. Im Folgenden werden wir die englischen Begriffe in das deutsche übersetzen und anschließend kurz erklären.

  • Hole Cards: Die Hole Cards, im deutschen Startkarten, sind die Karten, die der Spieler zu Beginn jeder Runde verdeckt erhält. Nur dieser Spieler darf diese Karte ansehen und verwenden.
  • Community Cards: Community Cards bedeutet direkt übersetzt, Gemeinschaftskarten. Diese Karten sind vor allem im Texas Hold’em und Omaha Hold’em , Karten, die jeder Spieler nutzen kann.
  • Ante: Als Ante ist der Grundeinsatz, der von allen Teilnehmern gesetzt werden muss, zu verstehen. Dieser muss erbracht werden, sonst kann der Spieler nicht mehr am Spiel teilnehmen.
  • Blind: Der Blind ist der Mindesteinsatz, der von zwei Spielern gesetzt werden muss. Der erste Spieler ist der Spieler links von dem Button angezeigten Dealer. Dieser muss den sog. Small Blind setzen. Anschließend muss dessen linker Nachbar wiederum den Big Blind setzen, dieser ist in der Regel das doppelte von dem Small Blind.
  • Limit: Das Limit ist die Setzstruktur und bildet wie der Name schon sagt das „Limit beim Setzen“.
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Draw Poker

Draw Poker, oft im Deutschen geschlossenes oder verdecktes Poker genannt, war eine Zeit lang die bekannteste Poker Variante von allen. Im Laufe der Zeit wurde in Casinos, Turnieren und im Online-Poker diese jedoch von Varianten mit offenliegenden Karten verdrängt.

Für viele dient es aber nach wie vor als eine Art Unterhaltungsspiel und wird gerne bei den Leuten am eigenen Tisch gespielt. Gekennzeichnet ist das Spiel durch vollständig verdeckte Karten und hat dadurch eine starken psychologischen Faktor.

Hierzu zählen alle Varianten, bei der ein Spieler eine bestimmte Anzahl an Karten erhält und daraus eine Hand bilden muss. In der Regel sind es fünf bis sechs Karten, die der Spieler bekommt. Zusätzlich hat der Spieler die Möglichkeit, bestimmte Karten wieder zu tauschen.

Jackpots

Sobald jeder Spieler seine Hand erhalten hat, folgt die Option, Karten zu tauschen und die Setzrunden. Um einen Einsatz leisten zu können muss der Spieler ein paar Buben oder etwas Höheres auf der Hand haben.

Für den Potgewinn, muss ein Spieler eine Kombination halten, die mindestens oder höher als ein hoher Drilling ist.

Triple Draw

Das Triple Draw ist eine spezielle Poker Variante, die in der Regel mit einer sogenannten Fixed Limit Variante gespielt wird. Dabei erhält beim Anfang des Spiels jeder Spieler fünf umgedrehte Karten. Danach erfolgt die erste Rundeund es kommen insgesamt drei Tausch- und Wettrunden. Im Finale findet wie üblich der Showdown statt.

Beim Triple Draw wird meistens nach Lowball gespielt. Das bedeutet, dass die schwächste Hand am Tisch gewinnt. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten zur Auswertung.

A-5 Triple Draw

Hier zählen Flushes und Straights nicht, die Asse sind die niedrigsten Karten und somit wäre die schwächste Hand A2345.

2-7 Triple Draw

Flushes und Straights zählen wie üblich, die Asse sind die höchsten Karten. Die schwächste Hand wäre somit 234567 in mindestens zwei Farben.

Das 2-7 Draw wird gerne auch als Single Draw gespielt. Das heißt, dass in nur einer Tauschrunde mit einer No Limit Variante gespielt wird. Diese Variante wird dann Kansas City Lowball genannt.

Diese Poker Varianten findet man ausschließlich online und bei der WSOP, da diese bei der Masse nicht besonders beliebt ist. Das No Limit 2-7 Single Draw Turnier mit Rebuys war bis 2008 eines der spannendsten Events im WSOP. Dort wurden fast nur Profis der Szene versammelt und die Anzahl der Rebuys war sehr hoch.

Hold’em

In die Hold’em (Abgekürzt von hold them, in Deutsch: halte sie) Kategorie fallen fast alle Poker Varianten. Hierbei wird im Laufe einer Runde eine oder mehrere Karten (sogenannte Communitycards, zu Deutsch Gemeinschaftskarten) in die Mitte des Tisches gelegt, die jeder Spieler zur Bildung seiner eigenen Hand nutzen darf.

Zusätzlich dazu erhalten alle Spieler verdeckte hole cards. Diese sind nur für einen selbst erkenntlich und je nach Poker Variante ist die Anzahl an Karten, die ein Spieler verwenden darf, begrenzt.

Häufig haben Pokeranbieter wie PokerStars eine leicht veränderte Version von Hold’em Poker im Angebot. So kann man bei PokerStars zum Beispiel Zoom Poker spielen. Diese Poker Variante ist eine sehr schnell lebige Art von Poker, die sehr gern für größere Turnier oder online poker verwendet wird.

Easy Poker

Das Easy Poker oder auch die gern Let it Ride genannte Poker Variante wird in Spielbanken angeboten. Auch in Online Casinos kommt sie vor. Dort wo man ohne Sperrdatei Online-Casino spielen kann, ist Easy Poker besonders beliebt, da keine Pausen gemacht werden müssen. Generell spielen in der Easy Poker Variation die Teilnehmer nicht gegeneinander, sondern treten gegen die Bank an. Vom Prinzip aus ist es deshalb ein Zwei-Personen-Spiel.

Bei der Redewendung Let it Ride handelt es sich dabei um eine amerikanische Redewendung und bedeutet, dass ein Spieler nach einem gewonnenen Spiel seinen ganzen Gewinn stehen lässt. Wichtig zu wissen ist, dass diese Poker Variante von den meisten Casinos und Online Spielothek geschützt ist und deshalb oft unter anderem Namen angeboten wird.

Easy Poker wird mit französischen Spielkarten mit 52 Blatt gespielt. An einem halbkreisförmigen Tisch ähnlich wie Blackjack werden die Karten verteilt und gespielt. Der Croupier, also der Dealer, sitzt an der geraden Seite und gegenüber befinden sich die bis zu sieben Spieler. Zu Beginn platziert jeder Teilnehmer auf die gekennzeichneten Felder das jeweilige Limit mit drei gleich hohen Einsätzen.

Im Anschluss mixt der Dealer die Karten und lässt abheben und teil jedem Teilnehmer drei verdeckte Karten zu. Zusätzlich zu diesen drei Karten werden im Laufe des Spiels noch zwei weitere Common Cards in die vorgesehenen Felder gelegt. Diese Common Cards werden von allen Spielern als vierte und fünfte Karten für die eigene Hand verwendet.

Nachdem jeder Spieler seine ersten drei Karten erhalten hat, prüfen diese die Karten und entscheiden dann, ob er seinen Einsatz auf dem Setzring zurückzieht oder stehenlässt (let it ride). Der Croupier deckt die erste Common Card auf und alle Spieler entscheiden in analoger Reihenfolge über ihr Einsätze auf dem zweiten Setzring.

Texas Hold’em

In Spielbanken gehört Texas Hold’em neben Seven Card Stud und Omaha Hold’em zu den am häufigsten gespielten Poker Varianten.

Ebenso gehört bei Pokerturnieren zu den am häufigsten gespielten Poker Varianten. Texas Hold’em wird in den Casinos und größeren Turnieren meistens nach folgenden Regeln gespielt:

Karten

Es wird mit einem Paket von französischen bzw. anglo-amerikanischen Karten zu 52 Blatt gespielt. Teilnehmen können zwei bis maximal zehn Spieler. Die Spielkarten im Poker-Format sind in der Regel etwas breiter als Standardkarten.

Im besten Fall sollten Karten zu 100 % aus Kunststoff bestehen, weil diese noch ihre ursprüngliche Form aufweisen können und somit nicht als gezinkt gelten können. Das Zielt beim Spiel ist es, die höchstmögliche Pokerkombination zu bekommen bzw. durch geschicktes Spielen die anderen Teilnehmer zum Aufgeben zu bringen.

Dealer

Bevor das eigentliche Spiel losgeht mixt der Croupier die Karten, lässt diese abheben und teilt zunächst allen Teilnehmern eine offene Karte aus. Der Spieler mit der höchsten Karte ist der Geber (Dealer) und erhält somit den Dealers button. Sollten zwei Spieler die gleich höchste Karte haben, entscheidet die vom Bridge her bekannte Farbordnung:

  1. ? Pik ist die höchste Farbe
  2. ? Herz
  3. ? Karo
  4. ? Kreuz / Treff

Die Kartengeberrolle wird nach jedem Spiel im Uhrzeigersinn gewechselt. In Casinos gibt jedoch immer der Croupier, der Spieler mit dem Dealer Button nimmt nur bildlich gesprochen die Rolle des Gebers. Der Spieler links von dem Spieler mit dem Dealer Button erhält beim Austeilen die erste Karte.

Blinds

Der linke Spieler vom Dealer muss einen vorgeschriebenen Einsatz, den small blind, setzen. Dessen linker Nachbar wiederum muss den big blind setzen. Der big blind ist der doppelte Betrag vom small blind. Bedeutet, wenn der small blind zum Beispiel 5 EUR beträgt ist der big blind 10 EUR.

Alle anderen Spieler müssen beim Erhalt der ersten Karte keinen Grundsatz (sogenannten ante) setzen. Bei den meisten Hold’em Poker Varianten wird gewöhnlich mit blind und nicht mit ante gespielt.

Sonderregeln für Heads-Up

Sollten sich mehr als zwei Spieler am Tisch befinden, nennt man dies einen Heads-up (zu Deutsch, Kopf an Kopf).

Hierbei wird der small blind von dem Teilnehmer mit dem Dealer Button gesetzt und der andere den big blind.

Erste Wettrunde

Das Spiel hat maximal vier Wettrunden, bei denen alle bis auf ein Spieler aussteigen und der letzte übrige Teilnehmer gewinnt den Pot. In der Ersten Wettrunde, dem Preflop, erhält jeder Teilnehmer seine Starthand, bestehend aus zwei verdeckten Karten.

Der Spieler links von dem big blind muss die erste Spielentscheidung bekannt geben. Dies hat den Grund, da der small blind und der big blind bereits setzen mussten. Im Fachjargon heißt das, dass dieser als erster spricht und die Runde eröffnet. Er hat nun die Option, ob er:

  • halten möchte
  • mitgeht (call) , also seinen Beitrag in Höhe des big blinds erhöhen möchte
  • erhöht (raise), bedeutet er erhöht den gesetzten Beitrag
  • oder aussteigt (fold)

Mit den gleichen Optionen für jeden Teilnehmer wird im Uhrzeigersinn gespielt. Es ist allerdings verboten, in derselben Runde den Einsatz zweimal in Folge zu erhöhen.

So kann zum Beispiel ein Spieler, der die Runde mit einem bet oder raise eröffnet hat und alle anderen Spieler halten oder aussteigen, in dieser Wettrunde nicht nochmals erhöhen. Der Teilnehmer, der den Einsatz zuletzt erhöht hat, ist quasi für das Erhöhen in der nächsten Runde gesperrt.

Zweite Wettrunde (Flop)

Im Anschluss an die erste Runde legt der Croupier eine Karte verdeckt neben den Kartenstapel. Danach deckt er drei Karten offen auf den Tisch, den sogenannten Flop und darauf folgt die zweite Wettrunde. Die first position, also der erste Spieler links vom Geber, spielt jetzt und in allen folgenden Runden als Erstes.

In dieser Runde kann der erste Spieler abwarten (check) und keinen Einsatz tätigen. Wartet der erste Spieler ab, kann der nächste warten oder wetten. Sollten alle Spieler abwarten, endet die Wettrunde. Hat ein Spieler ein Bet gesetzt, können die folgenden Spieler entweder:

  • halten (call) und den gleichen Betrag in den Pot einzahlen
  • erhöhen (raise) und einen höheren Betrag in den Pot einzahlen
  • aussteigen (fold), dabei legt der Teilnehmer seine Karten verdeckt ab und gibt diese dem Croupier.

Setzen ein oder direkt mehrere Spieler, wird die Runde fortgesetzt, bis jeder Spieler gehalten oder ausgestiegen ist.

Dritte Wettrunde (Turn Card)

Genau wie in der zweiten Wettrunde wird in der dritten eine Karte verdeckt neben den Stapel gelegt und anschließend eine vierte offene Karte, die sog. Turn card.

Wird in dieser Poker Variante mit einem Spread Limit gespielt, so gilt laut dem Regelwerk das Higher Limit und es wird genau wie in der Vorrunde gesetzt.

Die letzte Wettrunde (River Card)

Sowie auch in den Runden zuvor wird eine Karte verdeckt neben den Stapel gelegt und die fünfte Karte, die River Card, offen gelegt. Nun folgt die letzte Wettrunde.

Showdown

Im Showdown kommt zu der Gewinnentscheidung. Hier muss jeder Spieler aus seinen zwei Karten und den fünf Karten auf dem Tisch die bestmögliche Kombination zusammen. Der Spieler, der in der vorherigen Runde:

  • als letzter erhöht (raise) hat
  • (falls keiner erhöht) als erster gesetzt hat
  • (falls keiner setzt) in der first position ist

muss seine Hand komplett offen legen. Alle verbliebenen Spieler können jetzt nacheinander ihre Gewinnberechtigung nachweisen, indem sie ihre Karten aufdecken. Hat ein Spieler vor nur die fünf Karten des Tisches zu spielen (playing the board), dann muss er das ansagen, da es sonst als weglegen missverstanden werden kann.

Der Spieler mit der höchsten Kombination auf der Hand gewinnt den Pot. Haben Spieler gleichwertige Kombinationen, wird der Pot aufgeteilt (split pot).

Omaha Hold’em

Omaha Hold’em wird meistens nur kurz Omaha genannt, auch dies ist eine von den vielen verschiedenen Poker Varianten. Das Omaha Hold’em hat sich aus der Poker Variante des Texas Hold’em herausentwickelt und folgt demnach dem gleichen Spielverlauf.

Im Vergleich zum Texas Hold’em bekommt jeder Teilnehmer insgesamt vier Karten. Eine Omaha Hand besteht immer aus zwei der vier Karten und drei der fünf Gemeinschaftskarten. Im Omaha habt Ihr die gleichen Regeln, wie beim Texas Hold’em jedoch mit folgenden Unterschieden:

  • Jeder Teilnehmer erhält anstelle von nur zwei, insgesamt vier verdecke Karten
  • Eine Hand besteht aus zwei der vier Karten aus der Hand des Teilnehmers und aus drei der insgesamt fünf Gemeinschaftskarten
  • Spielablauf ist der gleiche wie beim Texas Hold’em. Alle gebräuchlichen Arten von Limits beim Texas Hold’em werden ebenso beim Omaha gespielt, wobei pot Limit die am häufigsten gespielte Variante ist.

Stud

Bei dem Begriff Stud handelt es sich um alle Poker Varianten, bei der der Teilnehmer einige offene und verdeckte Karten bekommt.

Eine weitere Eigenschaften von solchen Poker-Varianten ist, dass die Position von dem, der die Runde eröffnet, oft gewechselt wird. Die verdeckten Karten werden wie erwähnt hole cards genannt.

Seven Card Stud

Das Seven Card Stud ist eine Poker Variante, die neben Texas Hold’em und Omaha Hold’em in Spielbanken und Turnieren am häufigsten angeboten wird. Aus geschichtlichem Hintergrund ist die Poker Variante Seven Card Stud ein Abkömmling von Five Card Stud.

Bei diesem Spiel muss der Spieler mit der niedrigsten Door Card die Wettrunde mit einem Bring-In Einsatz beginnen. Sollte dieser nicht spielen wollen, geht die Wette an den von ihm linken Teilnehmer weiter. Anschließend werden die anderen Teilnehmer entweder folden, raisen oder callen.

Gefolgt auf diese Wettrunde erhalten die verbleibenden Spieler nur noch eine offene Karte, die als Fourth Street bekannt ist. Dort darf der Spieler mit der höchsten Karte zuerst wetten. Im Anschluss wird noch eine weitere Karte offen ausgegeben, die dann Fifth Street genannt wird. Es folgt nur noch eine Wettrunde, bei der der Einsatz jedoch verdoppelt wird.

Nach der Fifth Street folgt die Sixth Street und noch eine weitere Runde. Danach wird die letzte verdeckte Karte (River) verteilt. Nun folgt die letzte Wettrunde, bei der jeder Spieler seine Karten aufdeckt und derjenige mit der höchsten Hand gewinnt den Pot.

Five Card Stud

Die vom Seven Card Stud abgelöste Poker Variante Five Card Stud wird heute kaum noch gespielt. Five Card Stud wird am häufigsten mit einem Fixed Limit gespielt und es gelten die gleichen Regeln, wie bei dem Seven Card Stud, mit folgenden Abweichungen:

  • Wenn jeder Teilnehmer sein Ante bezahlt hat, erhält jeder eine verdeckte und eine offene Karte (beim Seven Card Stud sind es zwei verdeckte und eine offene Karte), danach folgt wie üblich die erste Runde.
  • Die dritte, vierte und fünfte Karte wird offen für jeden Spieler gegeben und nach jeder Kartenausgabe erfolgt die nächste Runde. Sollte ein Spieler bis zur letzten Runde im Spiel bleiben, bekommt dieser demnach insgesamt fünf Karten.
  • Erfolgt in der letzten Wettrunde ein Showdown, werden die verdeckten Karten aufgeschlagen und der Spieler mit der besten Kombination auf der Hand gewinnt den Pot.

Razz

Razz ist auch eine der Poker Varianten, die von dem Seven Card Stud abstammen. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um Seven Card Stud Lowball, das bedeutet, dass die schwächste Hand gewinnt. Das Ass ist die niedrigste Karte und Straights und Flushes werden gar nicht erst gewertet.

Beim Razz platzieren alle ihr Ante und bekommen zwei Hole Cards, sowie eine Door Card. Darauf folgen nun drei Wettrunden, die auch Streets genannt werden und nach der Anzahl der Karten, die die Teilnehmer besitzen nummeriert.

In jeder Runde erhalten die Spieler eine weitere offene Karte und eine letzte verdeckte Karte. Demnach besitzt ein Spieler in der letzten Runde über sieben Karten. Die Wetten erhöhen sich nach der Fourth Street.

Als Gewinner geht derjenige hervor, der die niedrigste Hand besitzt. Ein Ass zählt als eins und Flush oder Straße nehmen keinen Einfluss auf den Wert der Hand. Die beste Hand ist somit: A, 1, 2, 3, 4, 5.

Tropical Stud

Das Tropical Stud oder auch gerne Caribbean Stud oder Oasis Stud genannt ist eine Poker Variante, die oftmals in Casinos angeboten wird. Speziell bei dieser Poker Variante spielen die Teilnehmer nicht gegeneinander, sondern gegen die Bank.

Der Spieler setzt das Ante und erzählt damit fünf Karten. Dem Dealer werden ebenfalls fünf Karten ausgeteilt, wovon eine offen ist. Nun kann sich der Spieler entscheiden, ob er den zweifachen Ante legt und mitgeht oder aussteigt. Der Dealer deckt auf und falls der Dealer eine schlechtere Hand als AK besitzt, bekommt jeder Spieler den zweifachen Ante ausgezahlt.

Ist der AK besser, werden die einzelnen Hände mit dem des Dealers verglichen. Der Spieler, der eine bessere Hand hat, erhält die zweifache Summe seines gesetzten Geldes ausbezahlt. Zudem kann er je nach Höhe der Hand noch eine Zusatz Auszahlung bekommen.

Limits

Als Limit wird die Vorgehensweise in den Poker Varianten bezeichnet, wie die Spieler ihre Wetteinsätze bringen können.

In einigen Poker Varianten kann mit mehreren Limits gespielt werden, die Spielbarkeit wird jedoch in verschiedenen Limits begrenzt. Große Turniere werden häufig mit den Limits No-, Pot- und Fixed Limit bespielt.

No Limit

Bei dem No Limit kann wie der Name es schon sagt, jederzeit der ganze Stack des Spieler eingesetzt werden.

Die Höhe des Einsatzes ist somit unbegrenzt. Oft wird dies bei Texas Hold’em oder Omaha Hold’em genutzt.

Limit (Fixed Limit)

Hierbei hat der Teilnehmer die Wahl zwischen einem raise, call oder fold. Erhöht muss immer um den big blind. Nach der Hälfte der Setzrunden wird das Limit verdoppelt (split runden).

Bei der Poker Variante Seven Card Stud und anderen Stud- oder Draw-Varianten ist das pot limit weiter verbreitet.

Pot Limit

Beim Pot Limit darf so viel gesetzt werden, wie viel sich gerade im Pot befindet. Möchte ein Spieler so viel setzten, muss dieser „Pot“ ansagen. Besonders beliebt ist diese Variante beim Omaha Hold’em.

Spread Limit

Hier kann nur innerhalb eines bestimmten Rahmens gesetzt werden. Wird allerdings nur sehr selten gespielt und ist demnach auch nicht sehr verbreitet bzw. bekannt.

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