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Texas Hold’em Strategie: So kannst du deine Erfolgschancen erhöhen!

Texas Holdem StrategieIn den letzten Jahren ist das sogenannte Short-Handed Pokerspiel in den meisten Pokerrooms auf dem Vormarsch. Hierbei befinden sich am Tisch im Höchstfall 6 Spieler oder auch weniger am Tisch. Sucht man nach einem Grund für diese Entwicklung, so ist dieser schnell und einfach gefunden. So erfreuen sich viele Spieler an der steigenden Action während einer solchen Runde und genießen den Vorteil, dass bei einem Short-Handed Pokerspiel innerhalb kurzer Zeit mehr Geld gewonnen werden kann. Des Weiteren steigt der Wert der Karten, je weniger Teilnehmer an einem Tisch zugelassen sind, da sich deswegen auch weniger Karten im Spiel befinden.

Und doch bergen diese eigentlich vorteilhaften Short-Handed Pokertische auch einige Probleme für die Spieler. Viele Teilnehmer, die sich an einem Short-Handed Tisch beteiligen möchten, werden zu Anfang Startschwierigkeiten haben, die daraus rühren, dass die Hand Range bei einem Tisch mit sagen wir 9 Spielern einfach geringer ist. Wer hier nicht umdenkt, und die Hand Range entsprechend erweitert, wird ein Problem haben. Die Gefahr, seinen Stack zu verlieren, während man noch darauf wartet, sogenannte Premium Hände zu bekommen ist hier sehr groß.

Auf der anderen Seite gibt es hier die Spieler, welche versuchen werden, dies zu kompensieren, indem sie 2 Bildkarten, sämtliche As-X Kombinationen, Suited Connectors oder auch jede andere Hand spielen, völlig unabhängig davon, was der Gegner zu bieten hat oder wie die Flop Textur ist. Ein solches Vorgehen kann kurzfristig sehr wohl zu einem Erfolg führen, wird jedoch auf lange Sicht gesehen zu einem Verlust werden, der durch die kurzfristigen Gewinne nicht mehr ausgeglichen werden kann.

Allgemein gesehen gilt es hier, die sogenannten Suited Connectors zu erwähnen, welche aus 2 Karten in einer Reihenfolge und derselben Farbe besteht, da gerade diese Kombination vielen Spielern Probleme bereiten kann. So bietet ein Suited Connectors beim Online Poker zwar sehr verlockende Möglichkeiten, da sowohl Flush, Straight als auch Straight Flush in Aussicht stehen, jedoch wissen viele Spieler nicht, wie sie mit einer solchen Kombination richtig handeln sollen. Gerade auf diesem schmalen Grad muss nämlich die richtige Balance getroffen werden, um mit einem möglichst geringen Risiko das Maximum herauszuholen.

Wie strategisch mit Suited Connectors umgehen?

Grundsätzlich gilt es, bei der Spielweise für ein Suited Connectors einige wichtige Dinge zu beachten, und das erst einmal unabhängig davon, wie viele Spieler am Tisch sitzen. Die Position ist entscheidend! Geht es darum, mit einem Suited Connectors eine erfolgreiche Strategie anzuschlagen, ist der wichtigste Faktor hierfür die Sitzposition. Entscheidet man sich dazu, eine solche Kombination in einer sehr frühen Sitzposition zu spielen, läuft man Gefahr, durch Spieler in einer späteren Position erhöht zu werden.

Kommt man in diese Situation, steht man sicherlich vor einem Problem, da die meisten Suited Connectors nicht einmal einen Coin Flip Wert sind gegen die meisten Pärchen. Ein Beispiel verdeutlicht diese Behauptung. Hat man ein Suited Connectors mit 8 Herz und 7 Herz, ist diese Kombination einen Coin Flip über einem Paar Sechsen, und gilt sogar als Favorit gegenüber Paaren von 2 bis 5. Doch damit ist die Bandbreite der Möglichkeiten noch lange nicht abgedeckt. Die verbleibenden Paare mit 8 oder höher sind deutlich besser als der oben genannte Suited Connector.

Aus diesem Grund werden Suited Connectors in einer späten Sitzposition gespielt. Dort hat man die Möglichkeit, mit einer Kombination, die annehmbar ist, zu erhöhen und so den Versuch zu starten, die Blinds zu stehlen. Jedoch gilt es, auch in einer späten Position die vorangegangenen Aktionen zu beachten. Wurde hier bereits von einem Gegner erhöht, sollte man sich an das Gap Konzept halten, wodurch die meisten Suited Connectors ein Mitgehen nicht rechtfertigen.

Auch die Anzahl der Spieler, die einsteigen zählt! Das Spiel von Suited Connectors kann auch dann gewagt werden, wenn sich bereits mehrere Spieler vor einem zu einem Weiterspiel entschieden haben und somit den Topf gefüttert haben. Dann kann es sich lohnen, mit einem Suited Connector mitzugehen oder hinterherzuhinken.

In den meisten Fällen wäre eine solche Vorgehensweise nicht ratsam, aber in der richtigen Situation kann einem diese Texas Holdem Poker Strategie sehr viel Geld einbringen, gesetzt dem Fall, man hat das Glück und bekommt ein Flush, ein Straight oder zwei Paare. Grundsätzlich lässt sich ein Suited Connectors am besten mit möglichst vielen Teilnehmern im Topf spielen. Sollte einer dieser Spieler den Flop treffen, wird er sich in Sicherheit wiegen und der Meinung sein, seinen Gegnern das Geld abnehmen zu können.

Nie die Flop Textur aus dem Auge verlieren! Spätestens ab dem Flop ist es für viele Spieler schwierig, sich von Ihrer Hand zu verabschieden. Dieser Umstand macht ein Suited Connectors gefährlich, da man sich schnell zu einer möglicherweise sehr riskanten Spielweise verlocken lässt. Aus diesem Grund sollte man Suited Connectors immer so spielen, dass man sie jederzeit möglichst billig auch bereitwillig wieder loslassen kann, sollte die Situation zum Beispiel nach dem Flop dies erfordern.

Die günstigste Situation für ein Suited Connectors Spiel

Betrachtet man einmal das Vorgehen beim Suited Connectors, wird man schnell zu dem Schluss kommen, dass der Unterschied zwischen einem Spiel an einem 9er Tisch und einem 6er Tisch wirklich sehr gering ist. So ist zum Beispiel die Chance mit einem 8-7 Suited Connectors an einem Tisch mit 8 Gegnern zu gewinnen, bei etwa 13 %.

Schaut man sich im Gegenzug die Chance an einem 6er Tisch mit praktisch 5 Gegnern an, gewinnt man hier mit einer Chance von 18 %. Daraus lässt sich folgern, dass man die Entscheidung, ein Suited Connectors zu spielen, immer von Situation abhängig gemacht werden sollte und nur dann sinnvoll ist, wenn bereits mehrere Teilnehmer in den Topf eingezahlt haben.

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Was C-Bet ist und wie man sie macht?

C-Bet oder auch C-Betting genannt, bezeichnet eine aggressive Spielweise mit einem Raise Pre Flop, wobei die aggressive Spielweise auch Post Flop fortgesetzt wird. Häufiger als nicht verpassen Spieler, die sich Pre Flop so aggressiv verhalten den Flop komplett, wetten jedoch so, als ob sie durch den Flop etwas bekommen hätten, dass das Zeigen von Stärke verlangen würde. Nicht gerade selten erreicht man damit, dass ein Gegner aussteigt, und sich dabei fragt, welch unschlagbares Blatt sein Gegenüber wohl auf der Hand hält.

Wie man es auch sieht, verlängerte Wetten gehören mittlerweile für viele Spieler zum Standard. Sie wenden jedes Mal eine C-Bet an, wenn sie vor dem Flop Aggression zeigen. Dieses Verhalten birgt jedoch ein Problem in sich. Bemerkt ein Gegner die vielen C-Bets, kann er sich ziemlich sicher sein, dass sein Gegenüber nicht jedes Mal einen Vorteil aus dem Flop ziehen kann, und wird entsprechend darauf reagieren.

Eine gute Gegenmaßnahme ist hierbei ein Check Raise oder auch ein Slow Play mit einer Hand, die ihrerseits gerade einen Vorteil aus dem Flop gezogen hat. Nachdem also C-Betting bei Weitem nicht mehr so effektiv ist, wie in der Vergangenheit, sollte man sich darüber klar werden, dass für eine erfolgreiche C-Bet einige wichtige Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Die Flop Textur im Auge behalten

Gerade die Flop Textur ist sehr wichtig, wenn es darum geht, eine C-Bet zum Laufen zu bringen. Wenn man nun den Flop analysiert, sollte man hierbei im Besonderen auf mögliche Draws und Straights achten, die besser sind als die eigene Hand, während diese einem gleichzeitig Implied Odds bescheren.

Genauso wichtig ist es, den vermuteten Hand Range der Gegner mit den eigenen Karten während des Flops zu vergleichen. Hat der Gegner zum Beispiel den Pre Flop Raise gecallt, sollte man einen genauen Blick auf den Flop werfen und so sehen, ob sich der Gegner möglicherweise den eigenen Karten angeschlossen hat.

Geht man einmal von folgendem Beispiel aus: Man selbst hält einen Herz K und eine Karo D auf der Hand und macht Pre Flop eine Wette. Bringt nun der Flop ein Karo A, ein Herz A und eine Pik 9, ist eine C-Bet in diesem Fall nicht die beste Entscheidung. Dies begründet sich daraus, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass einer der Gegner, der den Pre Flop Raise gecallt hat nun einen Drilling mit A auf der Hand hat.

Hierdurch sind nun auch die D´s und K´s out, um damit ein Paar zu bilden. Die einzige Möglichkeit, einen Drilling mit A zu schlagen, wäre hier höchstens ein Runner zur Straight. In einer solchen Situation also eine C-Bet zu machen wäre sehr kostspielig und nicht sehr klug.

Geht man jedoch einmal von derselben Hand wie oben aus, und der Flop bringt folgende Karten: Karo B, Herz 10 und Pik 5, würde sich die Überlegung zu einer C-Bet schon eher lohnen. Durch diesen Flop ergibt sich ein Straight draw, und es ist fast unnötig zu erwähnen, dass man durch Aggression Pre- und Post Flop ein Overpair erreichen kann.

Das Image am Tisch bei C-Betting

Geht man dazu über, alle Teilnehmer an einem Tisch durch sein Verhalten ständig unter Druck zu setzen, kann man davon ausgehen, dass die Chancen für eine erfolgreiche C-Bet kontinuierlich schwinden. Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, welches Blatt man auf der Hand hält oder wie die Flop Textur ist.

Die anderen Spieler am Tisch werden die Nase von diesem Verhalten voll haben und versuchen, den Initiator in die Schranken zu weisen. Und doch kann dies einen Vorteil darstellen, wenn man zum Beispiel eine starke Hand durch den Flop vervollständigen konnte. Dadurch kann man den Wert dieses Blattes extrem steigern, da viele andere Spieler nicht an die gute Hand glauben und wetten.

Gerade tighte Spieler aber auch tight-aggressive Spieler verdienen sich am Tisch mehr Respekt, wenn Sie dazu neigen, seltener um den Topf zu spielen. Grundsätzlich gestaltet sich eine C-Bet einfacher, wenn der Flop mehrere hohe Gesichtskarten bringt.

Dabei sollte man das Tisch Image des Gegners berücksichtigen. Sitzt man nun einem Maniac oder einem einer Call-Station gegenüber, ist eine C-Bet nahezu wertlos, da man entweder niedergecallt wird oder durch einen Re Raise vernichtet wird.

Plan B nicht vergessen

Wer sich zu einer C-Bet entscheidet, sollte sich darüber bewusst sein, dass diese auch schief laufen kann. Sobald man bemerkt, dass es nicht nach Plan läuft, sollte man sich von der C-Bet verabschieden und zu Plan B überlaufen. Das spart einem nicht nur Chips, sondern auch Nerven.

Fazit

Eine der wichtigsten Regeln bei allen Poker Strategien, ist nachzudenken, bevor man handelt. So verhält es sich auch bei den Suited Connectors und der C-Bet. Man sollte die Voraussetzungen kennen, und wissen, wann diese gegeben sind. Nur dann wird eine C Bet auch erfolgreich verlaufen!

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