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Poker Chips Tricks: Das sind die besten Tricks mit Pokerchips!

Poker Chips TricksWer professioneller Poker-Spieler werden möchte, muss natürlich vor allem die besten Strategien und Tricks fürs Spiel kennen, ein Lernprozess, der Jahre dauern kann – sowohl was bestimmte Züge, Spielverhalten und das Studieren der Gegner betrifft.

Beliebt unter Playern sind jedoch auch Tricks mit den Chips selbst, zum einen, weil es cool aussieht, zum anderen aber auch um den anderen Spielern am Tisch Selbstbewusstsein und Gelassenheit zu demonstrieren oder sie abzulenken. Das „Fidgeting“ mit Pokerchips oder auch anderen Gegenständen kann zudem die Nerven beruhigen.

Zunächst ein Warnhinweis: Wenngleich völlig risikofrei, können Pokerchips Tricks süchtig machen – zumal sie die Fähigkeiten ständig perfektionieren und verfeinern lassen. Wer einmal damit anfängt, wird wahrscheinlich bald aus reiner Gewohnheit shufflen, flippen und twirlen. Solange es einen selbst nicht ablenkt, jedoch die Gegner unsicher oder nervös macht, ist dagegen nichts einzuwenden.

Wer daheim übt, findet dabei Zeitvertreib, kann sich aber auch damit entspannen. Fidgeting – das Fingerspiel mit einem Gegenstand – ist derzeit hochbeliebt, und statt sich ein spezielles Spielzeug dafür zu kaufen, lassen sich natürlich ganz einfach die Chips benutzen, die man vielleicht bereits daheim hat.

1. Der Shuffle

Das „Shuffeln“ oder auch Mischen der Pokerchips ist einer der beliebtesten Techniken am Spieltisch, während man seinen nächsten Spielzug überdenkt oder die Gegner bei ihren Zügen beobachtet. Dabei werden die Chips-Stapel jedoch nicht ganz einfach aufeinandergestapelt, sondern ineinandergeschoben.

Zahlreiche YouTube-Videos erklären den Shuffle, den Anfänger am besten nur mit sechs Chips üben und später den Stapel vergrößern. Dabei greift eine Hand um die beiden Stapel aus drei Chips, worauf dann die Finger die Chips so heben, dass sie sich ineinanderschieben lassen.

Ein wenig Geschick ist dabei erforderlich, wenn eine Hand die beiden Chips-Stapel hält, während der Mittelfinger in der Mitte der beiden Stapel durch den entsprechenden Druck und Aufwärtsbewegung die Chips ineinander gleiten lässt.

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2. Der Thumb-Flip

Dieser Chips-Trick ist einer der leichtesten, aber auch berühmtesten, nicht zuletzt dank James Bond, der seit Jahrzehnten seinen Beitrag dazu leistet Casinos noch beliebter zu machen. Le Chiffre demonstriert in „Casino Royale“ den Thumb-Flip.

Dabei werden drei Poker-Chips mit Ring- und Zeigefinger gehalten, der Mittelfinger stützt den Stapel, während der Daumen den äußersten Chip berührt und etwa die Hälfte der Chips-Länge nach oben schiebt, so dass dieser auf den anderen Chips landet und nach hinten geschoben werden kann.

Mit Übung geht dies immer schneller und sieht nicht nur gewitzt aus, sondern wirkt auch gelassen und selbstbewusst.

3. Der Finger-Flip

Der Finger-Flip ähnelt dem Thumb-Flip, wird jedoch mit dem Zeigefinger ausgeführt, während Mittelfinger und Daumen die drei Chips festhalten.

Das Prinzip ist dabei jedoch das Gleiche: Der Zeigefinger schiebt den äußersten Chip nach oben, worauf dieser auf den Stapel fällt und and andere Ende des Stapels geschoben werden kann.

Auch dieser Trick ist leicht und schnell erlernbar, sieht jedoch cool aus, vor allem, wenn er mit zunehmender Geschwindigkeit ausgeübt wird.

4. Der Chip-Twirl

Noch kunstvoller sieht der Chip-Twirl aus, der aber etwas mehr Übung erfordert. Auch hierbei werden drei Chips verwendet, wobei Daumen und Zeigefinger den Stapel von außen kontrollieren und diesen so weit trennen, dass der mittlere Chip frei beweglich ist.

Der Ringfinger rollte diesen Chip aus dem Stapel, der Mittelfinger übernimmt dann die Aufgabe diesen Chip zu drehen, der Ringfinger rollt ihn zurück in den Stapel – fertig ist der „Twirl“.

5. Der Knuckle-Roll

Der Knuckle-Roll, auch Coin-Roll genannt, rollt den Chip über die Knöchel der Hand. Dabei beginnt man am Daumen, der den Chip über den Zeigefinger flippt, dieser flippt den Chip dann über den Mittelfinger usw., bis zum kleinen Finger.

Der Chip wird jedoch nicht über den kleinen Finge gerollt, sondern muss zwischen Ring- und kleinem Finger landen, von wo aus er vom Daumen aufgenommen wird und der Knuckle-Roll von vorne beginnt. Auch hier kommt es auf die entsprechende Übung und Geschwindigkeit an, damit dieser Trick gut aussieht.

Wofür sind Poker Chips Tricks gut?

Dies sind nur einige von vielen kunstvollen Pokerchips Tricks, die sich generell in Bewegungen unterscheiden, die kein Geräusch machen, sowie diejenigen, bei denen die Chips gegeneinander klicken. Gerade bei größeren Turnieren ist der Raum erfüllt mit Sounds von den Chips-Tricks der Teilnehmer. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Ablenkung, die in diesem Fall nicht nur visuell erfolgt.

Die Hoffnung ist dabei, dass diese Gesten und Geräusche die Konzentration der Gegner beinträchtigen. Zudem wirkt ein Spieler, der diese Tricks beherrscht, natürlich erfahren im Spiel – ein wichtiger Aspekt beim Poker, wo Strategie ebenso wichtig ist wie psychologisches Geschick, wozu auch das „Bluffen“ gehört. Wer glaubt schon, dass der Gegner ein schlechtes Blatt hat, wenn dieser ganz entspannt Chips-Tricks ausführt?

Was die anderen Spieler irritieren mag, kann aber auch der persönlichen Entspannung dienen. „Fidgeting“, wie das Herumspielen mit Gegenständen heute genannt wird, gewinnt immer größere Popularität, sodass dafür sogar eigene Toys wie der „Fidget Spinner“ oder andere Fingerspielzeuge entwickelt wurden, wobei deren Funktion zum Abbau von Unruhe und Stress sogar nachgewiesen ist. Gerade Menschen mit ADS oder ADHS können davon profitieren, sogar im Schulalltag, solange sie dabei nicht den Unterricht stören oder Mitschüler ablenken. Klickende Poker-Chips sind hier natürlich keine passende Lösung.

Wenngleich Tricks mit Poker-Chips durchaus ihre Vorteile beim Poker-Spiel haben, ist ihre Beherrschung natürlich noch lange kein Garant für einen Gewinn, sondern nur einer von vielen Faktoren. Wichtiger ist für erfahrene Spieler die Strategie im Spiel, wie das Tight Play oder Loose Play, Slow Play oder der berühmte Bluff. Chips-Tricks bieten dabei keine Vorteile, sondern sind einfach nur ein zusätzliches Geschick, dessen Erlernen Spaß macht und mit dem man sich wie ein echter Profi fühlen kann.

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